Volkskrankheit Parodontitis

Parodontitis Zahnfleischentzuendung Zahnarzt Hannover
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Volkskrankheit Parodontitis

Die unsichtbare schleichende Gefahr

Parodontitis Zahnfleischentzuendung Zahnarzt Hannover

Der gefährlichste Feind ist immer der, den man nicht sieht. Eine große und unterschätzte Gefahr für die Allgemein- und Zahngesundheit ist die Parodontitis, denn diese chronische Entzündung reicht weit über den Mundraum hinaus. Medizinische Studien haben gezeigt, dass Parodontitis in direktem Zusammenhang mit vielen anderen Krankheiten steht. Dazu gehören Diabetes mellitus, Rheuma und chronische Atemwegserkrankungen bis hin zum Herzinfarkt und Schlaganfall.

Aller Anfang ist die Zahnfleischentzündung

Der Anfang einer Parodontitis ist eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) mit Symptomen wie Zahnfleischbluten, Schwellungen und Rötungen. Verantwortlich sind Bakterien, die oberflächlich auf den Zähnen, am Zahnfleischrand und in den Zwischenzahnräumen als Beläge (Plaque) anhaften. Ohne Behandlung kann eine Zahnfleischentzündung in eine Parodontose übergehen. Dabei dringen diese Bakterien immer tiefer in das Zahnfleisch ein und bringen den zyklisch verlaufenden Knochenab- und – aufbau im Körper aus dem Gleichgewicht. Der gesamte Zahnhalteapparat ist davon betroffen, da auch das Zahnfleisch dem verstärkten Knochenabbau folgt und zurückgeht. Durch diesen Verlauf verliert der Zahn an Halt und kann ausfallen oder muss entfernt werden. Die entzündeten Zahnfleischtaschen werden zu einem Reservoir für Bakterien und können Abszesse auslösen. Ebenso können die Erreger in die Blutbahn des Körper gelangen. 

Risikofaktoren

Das Risiko einer Parodontis steigt mit dem Alter. Bei 34- 44 Jährigen haben gut die Hälfte eine moderate oder schwere Parodontitis, bei 65-74 Jährigen bereits zwei Drittel. Rauchende Menschen haben ein bis zu siebenmal höheres Risiko an Parodontitis zu erkranken. Auch Stress kann eine Parodontitis verschlimmern. Gleiches gilt für hormonelle Umstellungen, durch die das Zahnfleisch anfälliger für Entzündungen werden kann. Ein erhöhter Hormonspiegel wie in der Schwangerschaft kann dazu führen, dass bestehende Entzündungen in der Mundhöhle verstärkt werden. Schwere Parodontitis kann sogar zu Komplikationen während der Schwangerschaft führen. Auch Medikamente üben einen Einfluss auf die Entwicklung einer Parodontitis ein. 

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Würgreiz beim Zahnarzt Hannover

Würgreflex beim Zahnarzt
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Würgreflex beim Zahnarzt

Würgreiz beim Zahnarzt

Clevere Strategien gegen den Würgreflex

Obwohl der Würgreiz ein natürlicher Reflex ist, der uns davor schützt Fremdkörper einzuatmen, ist er beim Zahnarzt manchmal störend.  Ihr Zahnarzt weiß um die natürliche Reaktion und geht damit einfühlsam und souverän um. Sie hingegen verspüren vielleicht Unwohlsein oder gar Stress, für den Ein oder Anderen Patienten kann der Würgreiz auch zum unüberwindbaren Hindernis werden überhaupt einen Zahnarzt zu konsultieren.

Um Ihnen Ihren Besuch bei den Zahnärzten Esplanade Hannover so angenehm wie möglich zu gestalten, geben wir Ihnen in diesem Blog immer wieder nützliche Tips, Ratschläge und einiges an Hintergrundwissen. Wenn man weiss wie es funktioniert und was man tun kann um eine Situation so angenehm wie möglich zu gestalten, werden Angst und Stress bereits im Vorfeld reduziert.

Der Würgreflex ist erst einmal ganz natürlich und sogar sehr sinnvoll, schützt er Sie doch davor Fremdkörper einzuatmen und daran zu ersticken. Der Würgreflex wird meist ausgelöst, wenn Ihr Zahnarzt im Rachenraum arbeitet. Den Mund weit aufzuhalten und dann auch noch mit dem Würgreflex zu kämpfen kann da schon zu einer ordentliche Herausforderung werden. 

Bei einem wenig ausgeprägten Würgereiz können bereits simpel wirkende Maßnahmen unglaublich hilfreich sein. 
Unser Gehirn lässt sich hervorragend programmieren ( umlernen), sowohl in die Eine, wie auch die Andere Richtung. Je nach Belieben lassen sich unterschiedliche Anwendungen empfehlen.

So einfach es klingt, so effektiv wirksam sind diese Maßnahmen auch. Sie werden erstaunt sein wie leicht der Würgreflex ausgetrickst werden kann. Im Übrigen helfen diese Übungen zur Vermeidung des Würgreizes auch bei Zahnarztangst und großer Nervosität bei Prüfungen.

Würgreiz bei Zahnarztangst besiegen

Bei ausgeprägter Zahnarztangst werden die obigen Maßnahmen möglicherweise nicht mehr wirken. Wenn Sie Angst vor dem Zahnarzt haben, empfehlen wir Ihnen eine Lachgasbehandlung. Weitere Informationen über Lachgasbehandlung beim Zahnarzt finden Sie hier: 

Prophylaxe Zahnarzt Hannover

Lachgasbehandlung

Zahnbehandlung mit Lachgassedierung für Angstpatienten, größere Eingriffe oder Brech.- und Würgreiz

Jasmin Peuker

Parodontitis Zahnfleischentzuendung Zahnarzt Hannover
Ganzheitliche Zahnmedizin

Volkskrankheit Parodontitis

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Sport und Impfung

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Gesund beginnt im Mund – heute wichtiger denn je

Sportzahnmedizin Zahnaerzte Esplanade Hannover
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Sportzahnmedizin Zahnaerzte Esplanade Hannover

 Gesund beginnt im Mund- heute wichtiger denn je

Was die Sportzahnmedizin für eine gesunde Mundhöhle und ein starkes Immunsystem tun kann

 

 

 

Als Sportzahnmediziner sind wir Experten der oralen Gesundheit und uns der Auswirkungen auf Organismus, Immunsystem, Körper Statik Leistungsfähigkeit sehr wohl bewusst und in dieser Funktion stehen wir in der Verantwortung. Wir Zahnärzte sind tagtäglich mit Körperflüssigkeiten, sei es Blut oder Speichel, direkt in Kontakt. Wir sind in Hygiene besonders ausgebildet und es gewohnt, mit Infektionsrisiken umzugehen. Tagtäglich sind wir mit dem Thema konfrontiert und werden trainiert, uns und unsere Patienten vor einer möglichen Übertragung von Keimen zu schützen. Wir sind Spezialisten, wenn es darum geht, wie man sich und andere vor der Übertragung von ansteckenden Keimen schützt. So sicher wie in einer Zahnarztpraxis ist ein Patient wohl selten, er ist unter Spezialisten.

Wir dürfen uns in der jetzigen Situation nicht wegducken, sondern müssen sehr wohl Flagge zeigen für eine Zahnmedizin, die Medizin voranstellt und diese wichtigen Zusammenhänge auch nach außen transferiert.

 Über die Sportzahnmedizin kann ein Beitrag geleistet werden, die Gesundheit jedes Einzelnen – und damit der Bevölkerung – zu verbessern. Nicht nur Sport und Bewegung stärken die Abwehrkräfte: Gesundheit beginnt im Mund! Über die Sportzahnmedizin ist es möglich, unterschiedliche Mund-Fit- Macher aus verschiedenen Fachrichtungen zu vereinen. So ist aus Sicht der Ernährungsphysiologie eine Ernährung sinnvoll, welche den Zähnen gut tut und den Körper fit macht. Aus immunologischer Sicht kann man die Widerstandskraft des Körpers steigern, wenn man Entzündungen in der Mundhöhle vermeidet. Aus toxikologischer Sicht ist eine Mundhöhle ohne schädlicher Fremdstoffe mit einem ausgewogenen Mikrobiom die Basis für eine funktionierende Immunologie. Zu guter Letzt kommt die Funktion der Mundhöhle ins Spiel, die in den letzten Jahren ein wenig vergessen wurde: Ein ausgewogenes funktionelles Verhältnis zwischen Zähnen, Kiefergelenk und Muskeln trägt dazu bei, dass der ganze Körper in sein Gleichgewicht kommt. Dies ist die Basis der Regeneration, Regulation und Stärkung des Systems für harte Zeiten, wenn zusätzlicher Stress oder Viren uns herausfordern.

Quelle DGSZM zurCorona Krise April 2020 

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Chronische Kopf-, Kiefer- oder Gesichtsschmerzen und Verspannungen? Eine CMD-Therapie hilft!

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 Chronische Kopf-, Kiefer- oder Gesichtsschmerzen und Verspannungen? Eine CMD-Therapie hilft!

Wenn das Kausystem Funktionsstörungen aufweist, dann helfen hierbei eine Funktionsdiagnostik, sowie eine Funktionstherapie weiter. Dabei stellt der Zahnarzt die Diagnose und kann daraufhin die Behandlung festsetzen. In vielen Fällen hilft eine CMD-Therapie weiter. CMD heißt Craniomandibuläre Dysfunktion, und bezeichnet eine Fehlfunktion von Ober- und Unterkiefer. Dies kann durch Störungen in der Funktion von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zähnen hervorgerufen werden.

Die Symptome

Um eine CMD-Therapie in Angriff nehmen zu können, muss eine entsprechende Störung vorliegen. Diese kann ganz unterschiedliche Symptome haben. Schmerzen beim Kauen, Schlucken, Gähnen und Sprechen und auch Schmerzen im Wangen- und Schläfenbereich können darauf hindeuten. Ebenso einseitiges Kauen, Knackgeräusche im Kiefergelenk, freiliegende Zahnhälse, Überempfindlichkeit und selbst Kopfschmerzen, die gehäuft auftreten, sowie ein Tinnitus können Grund für eine Funktionsstörung sein.

Die Behandlung

Nachdem der Zahnarzt die Funktionsdiagnostik gestellt hat und eine Funktionsstörung vorliegt, kann gezielt die CMD-Therapie in Angriff genommen werden. Die Behandlung erfolgt durch eine Bissschiene, die Linderung im Kauapparat verschafft. Dabei werden Fehlfunktionen im Kiefergelenk korrigiert, ein zu niedriger Biss wird ausgeglichen, fehlende Funktionsflächen werden ergänzt und auch das Gelenkknacken wird beseitigt. Wie lange die provisorische Schiene getragen werden muss, hängt von der Schwere der Fehlfunktion ab. Dauerhaft soll erreicht werden, dass der Patient ganz ohne Schiene auskommen kann. Um die Bisslage zu optimieren, kann auch eine kieferorthopädische Behandlung notwendig werden.

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Wurzelbehandlung Zahnarzt Hannover

Wurzelbehandlungen von unseren Spezialisten

Spezialisten für Endodontie (Wurzelkanalbehandlungen) Wurzelkanalbehandlung als Alternative zur Zahnentfernung Mit Hilfe neuster Techniken & Verfahren sowie fachgerechter Behandlung, ist es uns heute möglich, fast alle

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Homöopathie in der Zahnheilkunde

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Homöopathie – eine alternative Theraphiemethode in der Zahnheilkunde

 

Die Homöopathie ist eine Behandlungsmethode, die Alternativmedizin zurate zieht. Sie wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Samuel Hahnemann entwickelt und beruht auf dem Prinzip „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ – „similia similibus curentur“.

Für Patienten beim Zahnarzt heißt dies, dass die herkömmlichen Medikamente entweder gar nicht oder nur zur weiteren Unterstützung der Heilung eingesetzt werden. Ansonsten werden homöopathische Medikamente verwendet, die pflanzlichen und tierischen, mittlerweile sogar menschlichen Ursprungs sind. Dabei muss sich bei der Mischung der Medizin an ganz bestimmte Richtlinien gehalten werden. Der Vorteil der Homöopathie ist eine bessere Verträglichkeit der Medikamente sowie geringere Nebenwirkungen.

Beim Zahnarzt wird Homöopathie vor allem eingesetzt, um Schmerzen zu behandeln. Die Art der Schmerzen ist dabei zweitrangig. Auch können homöopathische Mittel bei Zahnfleischentzündungen, Parodontitis und auch bei Wundheilungsstörungen verabreicht werden. Der Einsatzbereich dieser Mittel ist nahezu unbegrenzt. Auch wenn diese Behandlungsmethode von vielen in Frage gestellt wird, bleibt es jedem Patienten selbst überlassen, diese Mittel einzusetzen. Jedoch darf bei schwerwiegenden Erkrankungen die Homöopathie nur zur Unterstützung angewendet werden. Eine Anwendung bei Kindern und bei Schwangeren ist nur in Absprache mit dem Zahnarzt sinnvoll.

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Sport nach Impfung sinnvoll ?
Allgemein

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Gute Mundgesundheit schützt die Gelenke

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Mundhygiene und Allgemeingesundheit hängen eng zusammen.

So erkranken Patienten mit schwerer Parodontitis überdurchschnittlich oft an Rheuma. Gründliche Zahnpflege nützt also auch den Gelenken.

Parodontitis ist in (fast) aller Munde. Die chronische Entzündung des Zahnbetts gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen: Über 70 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden darunter. Ein großer Teil der Betroffenen weiß allerdings noch gar nichts davon, denn Parodontitis tut nicht weh. Deshalb wird die Krankheit oft erst spät erkannt. Das kann ernste Folgen haben: Bleibt eine Parodontitis unbehandelt, weicht das Zahnfleisch mehr und mehr zurück, bis die Zahnhälse frei liegen. Im weiteren Verlauf greifen die Parodontitis-Bakterien auch den Kieferknochen an – Zähne lockern sich, fallen schließlich aus. Aber nicht nur die Mundgesundheit ist bedroht: In den letzten Jahren verdichten sich die Hinweise, dass Parodontitis auch das Rheuma-Risiko erhöht.

Kampf gegen Keime
Was hat das Zahnfleisch mit den Gelenken zu tun? Parodontitis und Rheuma haben eine wesentliche Gemeinsamkeit: Die beiden Erkrankungen beruhen auf chronischen Entzündungen. Als Bindeglied zwischen Zahnfleisch- und Gelenkerkrankung fungiert sehr wahrscheinlich ein Bakterium: Porphyromonas gingivalis Gingiva ist der medizinische Begriff für das Zahnfleisch – spielt bei Parodontitis eine entscheidende Rolle. Der Erreger kann sich bei unzureichender Mundhygiene am Zahnfleischsaum einnisten und anschließend immer weiter bis in den Bereich der Zahnwurzeln ausbreiten. Der Körper reagiert auf diese Infektion mit einer chronischen Entzündung – das Blut schwemmt vermehrt Abwehrzellen heran, um die Krankheitskeime zu bekämpfen. Ohne konsequente Therapie, die nur der Zahnarzt durchführen kann, wird das Immunsystem jedoch nicht mit den Bakterien fertig. Damit steigt die Gefahr, dass die Mikroorganismen schließlich in die Blutbahn vorstoßen und andere Körperbereiche infizieren. Dringen Parodontitis-Keime vom Zahnfleisch aus in den Organismus vor, können sie nach aktuellen Erkenntnissen die Gelenke befallen. Die Bakterien wandeln bestimmte Eiweiße im Knorpelgewebe um, so dass unser Immunsystem sie für gefährliche Eindringlinge hält, die es zu bekämpfen gilt – der Organismus bildet Antikörper gegen seine eigenen Zellen. Dieser „Selbstangriff“ spielt bei Rheuma eine entscheidende Rolle: Die Attacken des Immunsystems auf den Knorpel befeuern ständig neue, schmerzhafte Entzündungsprozesse.

Mundhygiene- Putzen gegen Parodontitis

Eine gründliche Zahnpflege schützt also nicht nur vor Parodontitis, sie reduziert auch das Rheuma-Risiko. Um Zahnfleischentzündungen wirksam vorzubeugen, genügt es aber nicht, zweimal täglich zwei Minuten mit der normalen Bürste und einer fluoridhaltigen Zahncreme zu putzen. Genauso wichig ist die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume. Werden sie vergessen, können sich krankmachende Bakterien hier schnell einnisten. Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt und lassen Sie sich die korrekte Anwendung von Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen zeigen. Nutzen Sie außerdem seine Kompetenz: Der Zahnarzt kann Parodontitis schon früh diagnostizieren. Die Methode dafür nennt sich Parodontaler Screening Index (PSI) – dabei prüft der Zahnarzt an jedem Zahn mit einer so genannten Parodontalsonde die Tiefe der Zahnfleischtaschen. Gesetzlich Versicherte können ihren PSI alle zwei Jahre im Rahmen der normalen Kontrolluntersuchung auf Kosten der Krankenkasse bestimmen lassen.

Auf Symptome schnell reagieren

Um ernste Folgen zu vermeiden, sollten Sie schon bei ersten Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung den Zahnarzt aufsuchen:

  • Das Zahnfleisch ist gerötet oder geschwollen.
  • Ihr Zahnfleisch ist an manchen Stellen zurückgegangen.
  • Das Zahnfleisch blutet wiederholt beim Putzen.
  • Ein unangenehmer Mundgeruch macht sich bemerkbar.
  • Die Zahnstellung hat sich verändert, Lücken sind entstanden.
  • Manche Zähne scheinen sich etwas gelockert zu haben.
  • Bei Gelenkschmerzen rasch zum Arzt
  • Da Gelenkbeschwerden anfangs meist nur periodisch auftreten und zwischenzeitlich wieder abklingen, gehen viele Betroffene zunächst nicht von einer ernsthaften Erkrankung aus und warten erst einmal ab, bevor sie einen Arzt konsultieren. Doch gerade bei rheumatischen Krankheitsbildern ist Früherkennung äußerst wichtig, um eine Verschlimmerung zu vermeiden. Beginnt die Therapie direkt in den ersten Monaten nach Auftreten der Symptome, bestehen gute Chancen, Gelenkschäden zu verhindern. Folgende Anzeichen sind typisch für ein beginnendes entzündliches Rheumaleiden:
  • Morgensteifigkeit der Finger- und Handgelenke („eingefrorene Hände“). Die Beschwerden verschwinden meist nach 15 bis 30 Minuten;
    schubweise Gelenkschmerzen (vorwiegend betroffen sind Hände, Knie und Füße) mit Überwärmung und Schwellung;
    symmetrischer Befall der Gelenke auf beiden Körperseiten;
    Einschränkungen der Beweglichkeit (zum Beispiel ist kein vollständiger Faustschluss möglich);
    zusätzliche unspezifische Symptome wie Appetitlosigkeit, Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust oder allgemeines Unwohlsein.
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Zahnlücken müssen geschlossen werden

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Invisilign unsichtbare Zahnspange Zahnarzt Hannover

Zahnlücken müssen geschlossen werden

Wenn in der Front ein Zahn fehlt, ist nicht nur aus ästhetischen Gründen eine möglichst schnelle Lösung gefragt. Der Patient will einfach „nur wieder besser aussehen“ und das möglichst ohne herausnehmbare Prothese, der Zahnarzt muss jedoch bei der Planung des Lückenschlusses eine ganze Reihe von Dingen beachten: So hat er nicht nur über Ästhetik, Biokompatibilität, Minimal-invasivität und Langzeitstabilität nachzudenken. Auch das Alter des Patienten, die Knochenbeschaffenheit, die Situation der Nachbarzähne sowie das kranio-faziale Wachstumsmuster müssen berücksichtigt werden. Selbstverständlich ist eine dem Patienten adäquate Hygienefähigkeit der prothetischen Lösung genauso zu bedenken wie die Finanzierbarkeit. Drei Originalarbeiten stellen Situationen mit Lösungsansätzen vor.

Dr. Julia-Gabriela Wittneben und Prof. Daniel Buser präsentieren den Verschluss der Einzelzahnlücke im Frontzahnbereich mittels einer Implantatversorgung. Dieses ist eine evidenz-basierte Behandlungsmethode, die eine vollständige Rehabilitation der Kaufunktion, der Phonetik und der Ästhetik ermöglicht, ohne die Nachbarzähne zu traumatisieren. Bedingt durch die Verbesserungen der vergangenen zehn Jahre bezüglich Implantatdesign, der prothetischen Komponenten und der zahnärztlichen Materialien sind die Erwartungen an einen ästhetischen und kaufunktionellen Erfolg mit dieser Methode erheblich gestiegen.

 

Die Autoren präsentieren ein Behandlungskonzept der Versorgung einer Einzelzahnlücke im ästhetisch anspruchsvollsten Bereich – der Oberkieferfront.

 

Der kieferorthopädische Lückenschluss ist eine Möglichkeit, einen fehlenden Zahn sogar durch einen eigenen Zahn zu ersetzen. Diese Art der Behandlung unterliegt grundsätzlich keiner Altersbeschränkung, wie die Autoren Dr. Björn Ludwig, Traben-Trabach und Homburg/Saar, Dr. Jan Hourfar, Reinheim und Heidelberg, und Univ.-Prof. Dr. Christopher J. Lux, Heidelberg, betonen. Wird die Behandlung beim jungen Patienten begonnen, ist diese in der Regel im Teenager-Alter abgeschlossen. Die Autoren empfehlen aber, individuell zu prüfen, ob eine Lücke kieferorthopädisch geschlossen werden kann oder ob Lücken nur kieferorthopädisch für eine spätere prothetisch-implantologische Lösung vorbereitet werden sollten. Sie fordern daher eine enge interdisziplinäre Abstimmung.

Eine Einzelzahnlücke im Frontbereich ist für den Zahnarzt sowohl beim Kind als auch beim Erwachsenen immer eine Herausforderung. Neben der herkömmlichen Klammerprothese, die nur noch selten zur Anwendung kommt, wünschen Patient und Zahnarzt eine möglichst festsitzende und ästhetisch ansprechende Lösung. Hier liefern die Breite der Lücke, die Knochenbeschaffenheit, die Situation der Nachbarzähne und mehr wichtige Entscheidungsgrundlagen, wie die Autoren ZA Christoph Bothung und Prof. Dr. Stefan Wolfart, beide Aachen, schreiben.

Wenn eine minimalinvasive Lösung – eventuell auch nur für eine gewisse Interimsphase zum Beispiel bei einem Jugendlichen in der Wachstumsphase – angestrebt wird, bietet die vollkeramische Adhäsivbrücke den optimalen Lösungsansatz, denn zentrale Vorteile der Versorgung mit dieser Methode sind eben die Minimalinvasivität und die Unabhängigkeit vom Abschluss des Kieferwachstums. Ein zirkuläres Umfassen des Pfeilerzahns ist nicht erforderlich und die Notwendigkeit von retentiven Präparationselementen entfällt.

Vergleicht man die Mengen des präparationsbedingten Substanzabtrags, so ergibt sich für konventionelle Verblendkronen ein Zahnhartsubstanzverlust von bis zu 60 Prozent, der Schmelzverlust am Pfeilerzahn einer Klebe-brücke jedoch beträgt nur maximal zehn Prozent. Da fällt die Entscheidung leicht. Die Autoren gehen auch auf Vor- und Nachteile ein- beziehungsweise zweiflügeliger Adhäsivbrücken ein.

Quelle: zm Zahnärztliche Mitteilungen

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Senioren bevorzugen anspruchsvollen Zahnersatz.

Zahnarzt Hannover Zahnersatz aus Meisterhand
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Zahnarzt Hannover Zahnersatz aus Meisterhand

Die demografischen Daten prognostizieren für die kommenden Jahre einen deutlichen Anstieg der Bevölkerung über 65 Jahre.

Dies hat Auswirkungen auf die gesamte Medizin. Viele Senioren freuen sich auf ihren Lebensabend und haben zahlreiche Pläne, die sich nur bei guter Gesundheit verwirklichen lassen. Damit sie erhalten bleibt, sind viele Berufsgruppen, darunter auch die Zahnmediziner und Zahntechniker gefragt. Im Gespräch erläutert Dr. Michael Brandt, Vizepräsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein und zuständig für Fortbildung und Prophylaxe, die gestiegenen Anforderungen an die Alterszahnheilkunde.

 

Warum tragen gesunde Zähne so viel zur Lebensqualität im Alter bei?

 

Gesunde Zähne ermöglichen eine gute Kaufunktion, klares und deutliches Sprechen und eine gute Ästhetik. Diese Funktionen sind notwendig, um sich in unserem gesellschaftlichen Umfeld zu bewegen und wohl zu fühlen. Karies oder andere Erkrankungen der Mundhöhle können zu Schmerzen, Mundgeruch, schlechtem Aussehen und zu einer undeutlichen Aussprache führen. Diese Erkrankungen reduzieren nicht nur die mundbezogene Lebensqualität, sondern haben auch Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit. Schlechte Mundgesundheit kann, häufig von den Senioren nicht bemerkt, eine Mangel- und Fehlernährung hervorrufen und dadurch die allgemeine Gesundheit negativ beeinflussen. Eine frühe Behandlung zur Wiederherstellung der Mundgesundheit und nachfolgend eine kontinuierliche Prophylaxe sind daher für eine hohe Lebensqualität im Alter unerlässlich.

 

Welche Fortschritte hat die Zahnheilkunde in den letzten Jahren verzeichnet, die auch älteren Menschen nützen?

 

Die besseren Möglichkeiten der Parodontalbehandlung ermöglichen es uns, zunehmend Zähne langfristig zu erhalten. Damit steht auch im Alter eine größere Anzahl von Pfeilerzähnen für festsitzenden Zahnersatz zur Verfügung. Zusätzlich erlauben implantatgestützte – also auf künstlichen Zahnwurzeln verankerte – abnehmbare oder feste Versorgungsformen die Herstellung von komfortablem Zahnersatz bis ins hohe Alter. Der Standard der Versorgung mit Zahnersatz in Deutschland ist hoch. Moderne Behandlungstechniken, bei denen der Zahnersatz anhaftend befestigt wird, erlauben schonende Verfahren, die zu einer längeren Lebensdauer natürlicher Zähne führen.

 

Hat sich durch diese Entwicklungen das Versorgungsbild älterer Menschen verändert und welche Konsequenzen hat das für den Alltag in der Zahnarztpraxis?

 

Auch die Senioren werden anspruchsvoller und verlangen implantatgestützte festsitzende oder durch Implantate unterstützte abnehmbare Versorgungen. Dies ist auch prinzipiell im Alter möglich, stellt jedoch besondere Ansprüche an Zahnärzte.

Außerdem werden in den Praxen minimalinvasive Behandlungen durchgeführt. Das sind substanzerhaltende und schonende Eingriffe, die für den Patienten leichter tolerierbar sind. Ganz wichtig ist für den älteren Patienten Erhaltungstherapie- und Prophylaxeangebote der Praxen anzunehmen, um so weit wie möglich Gewebe zu schonen und belastende Eingriffe zu vermeiden.

 

Ist der Verlust der Zähne im hohen Alter zwangsläufig?

 

Keinesfalls. Eine hochwertige zahnmedizinische Versorgung zusammen mit guter häuslicher Mundhygiene und regelmäßig durchgeführten professionellen Zahnreinigungen können Zahnverlust weitgehend vermeiden.

 

Welche Maßnahmen werden ergriffen, um entstandene Lücken zu schließen?

 

Alles, was es an festsitzendem und abnehmbarem Zahnersatz gibt, steht grundsätzlich auch Senioren bis in hohe Alter zur Verfügung. Der Zahnarzt muss in der Planungsphase beurteilen, ob die Therapiefähigkeit des Patienten eingeschränkt ist. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, ob der Patient sich an abnehmbaren Zahnersatz gewöhnen kann und ob er in der Lage ist, diesen zur Reinigung herauszunehmen und wieder einzugliedern.

 

Geht der Trend von der Prothese weg zum festsitzenden Zahnersatz?

 

Die zunehmende Anzahl von Restzähnen und die Möglichkeiten der implantologischen Versorgung geben den Patienten heute öfter die Möglichkeit, sich zwischen festsitzendem und abnehmbarem Zahnersatz zu entscheiden. Häufig wird festsitzender Zahnersatz bevorzugt. Allerdings bieten auch abnehmbare Brücken, entweder auf dem festen Fundament eigener Zähne oder auf Implantaten, einen sehr guten Tragekomfort.

Klar zu erkennen ist aber die Tendenz zu Versorgungsformen, die das gestiegene Anspruchsniveau bei Kaufunktion, Aussprache und Aussehen befriedigen. Außerdem wird die Versorgung häufig unter dem Gesichtspunkt ausgewählt, dass die Beweglichkeit im hohen Alter abnimmt und die Mundhygiene langfristig möglich bleiben soll.

Auch Zahnersatz muss fachgerecht gepflegt werden. Wie sieht es bei pflegebedürftigen Menschen aus? Sie sind auf die Pflege der Zähne durch Dritte angewiesen.

Die tägliche Mundhygiene des pflegebedürftigen Menschen ist zum Erhalt der Mundgesundheit von allerhöchster Bedeutung. Eine schlechte Mundgesundheit mit vielen krankmachenden Keimen hat negative Folgen für die allgemeine Gesundheit. Der knappe Personalstand in Pflegeeinrichtungen und der relativ große tägliche Zeitaufwand für diese Pflege lassen die Realisierung dieses Anspruchs in der Praxis häufig scheitern. Eine flächendeckende Schulung des Pflegepersonals wird von den Gerodontologen gefordert.

Die Fragen stellte Dr. Birgit Affeldt, freie Journalistin aus Kiel.

Quelle: Zahnärztekammer Schleswig-Holstein

 

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Gesunde Zähne sind wichtig!

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Gesunde Zähne sind wichtig!

Die tägliche Mundhygiene schützt nicht nur Ihre Zähne und das Zahnfleisch. Durch gründliches Putzen und regelmäßige Zahnarztbesuche stärken Sie auch Ihre Allgemeingesundheit – und beugen chronischen Krankheiten vor.

Zwischen Mundgesundheit und Allgemeinbefinden besteht eine sehr viel engere Wechselwirkung, als die meisten von uns annehmen. Bakterielle Zahnbeläge attackieren nicht nur den Zahnschmelz, sondern auch das Zahnfleisch – es entzündet sich, ist geschwollen oder gerötet, blutet beim Putzen. Schnell kann sich die Entzündung ausbreiten: Das angegriffene Gewebe zieht sich zurück, zwischen Zähnen und Zahnfleisch bilden sich Taschen, die mit der Zeit immer größer werden. Tiefe Zahnfleischtaschen sind ideale Schlupfwinkel für Bakterien. Von der Zahnbürste unerreichbar, können sie sich dort weiter vermehren und nagen schließlich sogar am Knochen. Die betroffenen Zähne verlieren damit ihre Stütze und werden zu Wackelkandidaten.

Stress fürs Immunsystem

Aber nicht nur den Zähnen droht Gefahr: Chronische Entzündungen in der Mundhöhle beeinträchtigen unter Umständen auch die Allgemeingesundheit. Denn Krankheitskeime, die in Zahnfleischtaschen nisten, gelangen auch in die Blutbahn und können sich so im ganzen Körper ausbreiten. Studien zeigen, dass Parodontitisbakterien in der Lage sind, die Gefäßwände zu besiedeln und dort Entzündungen auszulösen, die der Arterienverkalkung Vorschub leisten – mit diesen Kalkablagerungen in den Adern wächst das Risiko eines Herzinfarkts. Bestimmten Erregern gelingt es außerdem, vom Zahnfleisch aus bis in die Gelenke vorzudringen. Dort verursachen sie immer wieder Entzündungsreaktionen, die schließlich zur Entwicklung einer rheumatischen Erkrankung führen können.

Sogar ein Zusammenhang zwischen Zahnfleischerkrankung und Zuckerkrankheit (Diabetes) wurde nachgewiesen. Und zwar in beiden Richtungen! Parodontitis setzt – wie jede chronische Infektion – das Immunsystem unter Dauerstress. Die dabei ausgeschütteten Immunbotenstoffe helfen, die Körperabwehr zu steuern, sie haben jedoch Nebenwirkungen: Sie hemmen die Insulin-Aktivität. Das körpereigene Hormon reguliert den Blutzuckerspiegel – lässt seine Wirkung nach, steigt das Diabetesrisiko. Besteht bereits eine Zuckerkrankheit, begünstigt die Parodontitis starke Schwankungen der Zuckerwerte und fördert so die Entwicklung von Diabetes- Folgeerkrankungen wie Nierenschäden, Nervenleiden und Herz-Kreislaufprobleme. Gesundes Zahnfleisch ist also gerade für Diabetiker sehr bedeutsam! Andersherum schwächt ein bestehender Diabetes die Abwehrkraft – auch des Zahnfleisches. Parodontitis heilt nicht von selbst. Nur der Zahnarzt ist in der Lage, mithilfe spezieller Instrumente die hartnäckigen Bakterienbeläge aus den Zahnfleischtaschen wieder zu entfernen. Die Aufgabe des Patienten besteht darin, mit speziellen Zahnpflegetechniken den Neuzugang von Bakterien in die Taschen zu verhindern. Parodontitisbehandlung ist also lebenslange Teamarbeit!

Putzen Sie mit System

Nur durch eine effektive häusliche Mundhygiene in Kombination mit einer regelmäßigen professionellen Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt verringern Sie das Parodontitisrisiko. Bakterielle Zahnbeläge lassen sich nur mechanisch entfernen: mit der Zahnbürste, zusätzlich mit Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen. Denn nur durch die ergänzende Zwischenraumpflege erhalten Zähne einen „Rundumschutz“.

Zweimal täglich jeweils mindestens zwei Minuten – so lautet die goldene Regel fürs Zähneputzen. Dabei kommt es aber nicht nur auf die Dauer an, sondern auch auf die richtige Technik. Besprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt, welche Putztechnik für Sie am besten geeignet ist. Auf alle Fälle wichtig: Putzen Sie mit System. Um jedes Mal wirklich sämtliche Zahnflächen zu erreichen, sollten Sie eine bestimmte Reihenfolge festlegen, die Sie immer einhalten. Unser Vorschlag: Säubern Sie schwierige Stellen wie zum Beispiel die Innenflächen am Anfang, wenn Sie den meisten Elan haben. Nehmen Sie sich dagegen die Kauflächen zum Schluss vor – hier genügt schlichtes Schrubben, während die Reinigung am Zahnfleischsaum anspruchsvoller ist. Dazu wird generell empfohlen, die Bürste in einem Winkel von etwa 45 Grad anzusetzen und leicht rüttelnd auf der Stelle zu bewegen, um die Beläge auch in den Ritzen und Taschen zu lösen und nicht über diese hinwegzuputzen, wie es bei größeren Schrubb- oder Kreisbewegungen regelmäßig passiert.

Täglich die Zwischenräume reinigen

Das komplette Gebiss mit einer Handzahnbürste gründlich zu reinigen, ist also nicht ganz einfach. Leichter zu handhaben sind elektrische Zahnbürsten: Die Wissenschaftler sind sich heute weitgehend einig, dass die meisten Elektrobürsten mehr Plaque entfernen als herkömmliche Handzahnbürsten. Allerdings gibt es offensichtlich große Qualitätsunterschiede, wie ein aktueller Vergleich der Stiftung Warentest ergab – in punkto Qualität der Zahnreinigung erhielten nur drei Modelle die Bestnote „sehr gut“ (Zeitschrift „test“, April 2013; www.test.de/elek- trische-zahnbuersten).

Auch wenn Sie elektrisch putzen gilt: Die Zahnzwischenräume sind selbst mit der besten Bürste nicht komplett zu säubern. Doch gerade hier nehmen die meisten Zahnfleischentzündungen ihren Anfang. Die zusätzliche tägliche Anwendung von Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen trägt deshalb entscheidend dazu bei, der Parodontitis vorzubeugen. Allerdings ist die richtige Handhabung von Zahnseide nicht ganz einfach. Damit ihre Anwendung den gewünschten Nutzen bringt, sollten Sie sich den korrekten Gebrauch in Ihrer Zahnarztpraxis zeigen lassen. Viele Menschen kommen mit Interdentalbürsten besser zurecht als mit Zahnseide. Inzwischen sind sehr grazile Exemplare erhältlich, die auch schon im frühen Erwachsenenalter in die Lücken passen. Doch Vorsicht: Falls das Bürstchen sich nur mit stärkerem Druck in den Zwischenraum zwängen lässt, könnte das Zahnfleisch verletzt werden.

Parodontitis ist neben Karies die am weitesten verbreitete Krankheit im Mundraum. Nach Schätzung der Experten leidet rund die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland unter einer min- destens mittelschweren Parodontitis. Die meisten Betroffenen wissen jedoch nichts von der chronischen Entzündung ihres Zahnbetts, da die Symptome unauffällig sind.
Sprechen Sie bei nächster Gelegenheit Ihren Zahnarzt auf dieses Thema an – er kann die Erkrankung schon früh mit speziellen Methoden diagnostizieren. Je eher eine Parodontitis erkannt wird, desto einfacher ist die Behandlung und umso größer sind die Chancen, Folgeprobleme zu vermeiden und die derart erkrankten Zähne lange zu erhalten.

Implantate: perfekter Zahnersatz

Implantate können fehlende Zähne nahezu vollwertig ersetzen. Die künstlichen Zahnwurzeln werden fest in den Kieferknochen eingefügt. Sie bestehen aus hochreinen Titanlegierungen oder Keramik – Materialien, die im Allgemeinen vom menschlichen Körper gut vertragen werden. Das Implantat sitzt unter dem Zahnfleisch und ist später nicht sichtbar. Nach der Einheilung wird ein Sockel eingeschraubt, der den eigentlichen Zahnersatz trägt: entweder eine Krone, Brücke oder daran abnehmbar fixierte Prothese. Zähne auf Implantaten steigern das Selbstvertrauen durch ein sicheres Bissgefühl. Aber auch gegenüber einer herkömmlichen Brücke bieten Implantate einen großen Vorteil: Die Zähne neben der Lücke müssen nicht beschliffen werden, um als Brückenpfeiler zu dienen – das bedeutet den Erhalt gesunder Zahnsubstanz.

Quelle: LÜCKENLOS Jul | Aug | Sep 2013 http://www.lueckenlos.info/

Zahnimplantate Hannover

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Zahnerhaltung durch Wurzelspitzenresektion

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Wann ist eine Wurzelspitzenresektion erforderlich?

 

Die Wurzelspitzenresektion (WSR) ist ein Standardoperationsverfahren zur chirurgischen Zahnerhaltung. Durch die Abtragung der Wurzelspitze, Entfernung des entzündlich veränderten Gewebes und den bakteriendichten Abschluss des Wurzelkanals sollen Infektionen beseitigt werden, um den Zahn zu erhalten.

 

Indikationen

 

Der Zahnarzt nimmt einen solchen operativen Eingriff vor, wenn ein chronisch entzündlicher Prozess im Bereich der Wurzelspitze nicht durch eine herkömmliche Wurzelbehandlung abklingt oder eine solche nicht möglich ist, ferner wenn sich im Röntgenbild Veränderungen zeigen, die einer feingeweblichen Untersuchung und damit Gewebsentnahme bedürfen.

Weitere Indikationen für die Wurzelspitzenresektion können sein: abnorme Wurzelverhältnisse, Zahnverletzungen (z.B. Wurzelfraktur), Zysten, Tumorverdacht, Komplikationen bei der Wurzelbehandlung wie zum Beispiel Nichtaufbereitbarkeit des Wurzelkanals, nicht entfernbare, abgebrochene Wurzelkanalinstrumente, überpresstes Wurzelfüllmaterial.

Eine wichtige Voraussetzung ist, dass der Zahn erhaltungswürdig ist, das heißt nach der Operation mit einer Füllung oder Überkronung bleibend versorgt werden kann.

 

Gegenanzeigen

 

Nicht durchgeführt werden sollte ein solcher Eingriff, wenn der Allgemeinzustand des Patienten diesen nicht zulässt, der Zahn den Gesamtzustand des Gebisses nicht verbessert oder bereits eine weitreichende Zerstörung des Zahnhalteapparates bzw. der Wurzel eingetreten ist. In diesen Fällen ist die Extraktion des Zahnes die geeignete Therapiemaßnahme.

 

Behandlungsschritte vor der Operation

 

Wie jeder operative Eingriff erfordert auch die Wurzelspitzenresektion eine sorgfältige Aufklärung und das Einverständnis des Patienten.
Um die Form der Zahnwurzeln, den Abstand zu wichtigen anatomischen Nachbarstrukturen und den Zustand des umgebenden Knochens beurteilen zu können, ist eine aktuelle Röntgenaufnahme notwendig. Erst dann können das therapeutische Vorgehen geplant und gegebenenfalls die Vorbereitungen für zusätzliche operative Maßnahmen getroffen werden.

Außerdem sind spezielle Instrumente nötig. Ist eine Wurzelfüllung während der Operation geplant, so sollte der Zahn vorher von der Krone her aufgebohrt (Trepanation) und der Wurzelkanal erweitert werden.

 

Die Operation

 

Die Operation erfolgt unter örtlicher Betäubung. Zunächst durchtrennt der Zahnarzt das Zahnfleisch und die Knochenhaut. Dann schiebt er das bedeckende Weichgewebe soweit vom Knochen ab, dass dieser im Operationsgebiet frei zugänglich ist. Mit speziellen Knochenfräsen und unter sorgfältiger Kühlung erfolgt nun die Abtragung des Knochens im Bereich der Wurzelspitze.

 

Mögliche Komplikationen

 

Sowohl während als auch nach der Behandlung können Komplikationen auftreten, die nach Möglichkeit sofort vom Zahnarzt therapiert werden sollten. Ist dies nicht möglich, so ist die zügige Weiterbehandlung durch Überweisung an einen Oral-Chirurgen, Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgen oder eine entsprechende Klinik zu veranlassen.

 

Quelle: KVBV Kassenzahnärtliche Bundesvereinigung

 

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