Professionelle Zahnreinigung – was ist das eigentlich genau?

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„Professionelle Zahnreinigung“ – für wen empfiehlt sie sich? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Warum bietet unsere Praxis eine professionelle Zahnreinigung an?

Selbst wenn Sie noch so gewissenhaft putzen – mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln können Sie es nicht schaffen, alle Beläge restlos zu entfernen. Bei der professionellen Zahnreinigung (PZR) beseitigt der Zahnarzt oder eine speziell geschulte Fachkraft sämtliche Plaque, Zahnstein und Verfärbungen. Regelmäßig durchgeführt, beugt die PZR Karies und Zahnfleischentzündungen vor.

Was passiert bei einer professionellen Zahnreinigung?
Zu Beginn werden Zähne und Zahnfleisch auf Beläge, eventuelle Blutungen und Problemstellen untersucht. Dabei färbt der Behandler die Zähne an, um bakterielle Ablagerungen sichtbar zu machen – auch für den Patienten. Aus dem Ergebnis dieser Bestandsaufnahme ergeben sich Umfang und Ablauf der professionellen Zahnreinigung.
Je nach Aufwand kann das intensive Putzprogramm bis zu einer Stunde dauern. Die gründliche Untersuchung ergibt zu dem Hinweise auf besondere Schwierigkeiten und Fehler bei der Zahnpflege. Der Zahnarzt oder seine Prophylaxeassistentin kann dem Patienten deshalb nützliche Tipps geben, wie sich seine häusliche Mundhygiene optimieren lässt.

Genügt denn die regelmäßige Zahnsteinentfernung nicht?
Eine professionelle Zahnreinigung leistet wesentlich mehr als nur die Entfernung von Zahnstein. Sämtliche harten Beläge werden mit Ultraschall oder Handinstrumenten entfernt, wenn nötig auch im Bereich der Zahnfleischtaschen. Spezielle Bürstchen und Pulverstrahlgeräte beseitigen die weichen Beläge und auch Verfärbungen, die durch den Genuss von Kaffee,Tee oder Zigaretten entstanden sind. Nach diesem „Großreinemachen“ folgt der Feinschliff: Alle Zahnflächen werden mit einem rotierenden Gummikelch und einer Paste geglättet und auf Hochglanz poliert. Auf den glatten Flächen setzen sich Bakterien nicht so leicht fest, und auch die Farbstoffe im Kaffee oder Tee bleiben weniger gut haften. Abschließend erfolgt zusätzlich noch eine Versiegelung mit einem fluoridhaltigen Gel oder Lack.

Für wen und wie oft wird die professionelle Zahnreinigung empfohlen?
Sie ist prinzipiell für jeden Menschen sinnvoll. Als Richtwert empfiehlt die Bundeszahnärztekammer einen halbjährlichen Rhythmus. Besonders dringend ist die professionelle Zahnreinigung allen Patienten zu raten, die ein erhöhtes Parodontitisrisiko haben – wie etwa Diabetiker oder Raucher. Wer bereits an Parodontitis erkrankt ist, sollte die Maßnahme unbedingt mindestens einmal im Halbjahr durchführen lassen. In diesem Fall ist sie wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Therapie.

Quelle: Lückenlos – Patientenmagazin der Kassenzahnärtzlichen Vereinigung 01/2013 | http://www.lueckenlos.info/

 

Parodontitis Zahnfleischentzuendung Zahnarzt Hannover
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Eiskalt genießen auch bei sensiblen Zähnen

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Sommer, Sonne, Eiskrem – eiskalt genießen, auch mit sensiblen Zähnen

An heißen Tagen gehört die süße Erfrischung einfach dazu. Doch viele Menschen werden dabei kalt erwischt – ein scharfer Zahnschmerz verdirbt den Spaß. Aber gegen empfindliche Zähne können Sie etwas tun.

 

Wenn Kaltes und Heißes, Süßes oder Saures an den Zähnen weh- tut, sollten Sie möglichst bald Ihren Zahnarzt aufsuchen: Er kann die genaue Ursache feststellen und in aller Regel schnell etwas gegen die Beschwerden tun. Hauptursache für schmerzempfind- liche Zähne sind freiliegende Zahnhäl- se. Hier fehlt der schützende Schmelz, da der Zahnhals normalerweise vom Zahnfleisch bedeckt ist. Weicht es aber zurück, liegen im wahrsten Sinne des Wortes die Nerven blank: Das empfindliche Dentin kommt zum Vorschein. Dieses knochenähnliche Gewebe ist durchzogen von feinen Kanälchen, die sämtliche Reize direkt an den Zahnnerv weiterleiten.

Zähne sanft putzen. Eine häufige Ursache für Zahnfleisch- schwund ist Parodontitis. Unter dieser Entzündung des Zahnhalteapparats leiden mehr als 50 Prozent der Erwach- senen in Deutschland. Schreitet die Er- krankung unbehandelt fort, schwindet auch das Zahnfleisch. Grund für frei- liegende Zahnhälse könnte aber auch eine falsche Putztechnik sein. Wer mit der Zahnbürste hin und her schrubbt oder zu stark drückt, arbeitet wie mit einem Radiergummi und bringt sein Zahnfleisch in Bedrängnis: Das weiche Gewebe reagiert darauf sehr empfind- lich und zieht sich allmählich zurück. Mit sanften Putzbewegungen können Sie diese Entwicklung vermeiden. Ein Gefühl für den idealen Kraftaufwand bekommen Sie, wenn Sie mit dem Kopf Ihrer Zahnbürste auf die Küchenwaage drücken, bis diese ein Gewicht von etwa 150 Gramm anzeigt.

Sauer macht nicht lustig! Reagieren die Zähne beim Essen oder Trinken sensibel, könnte auch eine Zahnschmelz-Erosion daran schuld sein. Derartige Schäden beobachten die Zahnärzte in ih- rer Praxis immer häufiger. Sie entstehen durch einen ver- stärkten Konsum säurehaltiger Lebensmittel: Beliebte Obstsorten wie Zitrusfrüchte und Äpfel, auch Salate mit Essigdressing, Fruchtriegel, viele Fertiggerichte sowie Softdrinks, Säfte und Sportgetränke enthalten Säuren, die Kalzium und Phosphat aus dem Zahnschmelz heraus- lösen und ihn allmählich immer dünner werden lassen. Wer genau hinschaut, kann Warnsignale für einen Zahn- schmelzabbau selbst erkennen. Eine beginnende Erosi- on macht die Zahnoberfläche stumpf, sie verliert ihren Glanz. Im weiteren Verlauf treten gelbliche Stellen auf. Büßen die Schneidezähne Substanz ein, sehen ihre Kan- ten durchscheinend aus.

 

Mit unseren Tipps beugen Sie Zahnschmelzerosionen vor:

 

  • Genießen Sie Softdrinks, Sportgetränke und Fruchtsäfte nur in Maßen.
  • Verzichten Sie auf Zwischenmahlzeiten. Verzehren Sie Obst oder Süßigkeiten direkt nach einer Hauptspeise.
  • Beenden Sie Mahlzeiten möglichst oft mit Lebensmit- teln, die Säuren neutralisieren (Käse, Jogurt).
  • Putzen Sie Ihre Zähne frühestens 30 Min. nach dem Essen.
  • Süßes unbeschwert Naschen
  • Wenn Ihre Zähne sensibel reagieren oder falls selbst das Putzen weh tut, sollten Sie möglichst bald Ihren Zahnarzt informieren. Er kann frei liegende Zahnhälse wirksam be- handeln, indem er die
  • feinen Dentinkanälchen mit einem fluoridhaltigen Lack oder einem speziellen Kunststoff ver- siegelt. Wenn Zahnhälse frei liegen, vernachlässigen viele Menschen die Mundhygiene, weil beim
  • Zähneputzen Schmerzen auftreten. Geeignete Pflegeprodukte können Abhilfe schaffen: Zahnbürsten für sensible Zähne verfügen
  • über abgerundete, weiche Schonborsten. Spezielle Zahncremes für schmerzemp- findliche Zähne enthalten Inhaltsstoffe, die offene Dentinkanälchen verschließen sollen, um die Nervenfasern von äußeren Reizen abzuschotten. Zusätzlich kann eine Intensivbehandlung mit einem apo- thekenpflichtigen, hoch dosierten Fluorid- gel den Zahnschmelz härten. Die Anwendung sollte in Absprache mit dem Zahnarzt erfolgen.

Quelle: Lückenlos – Patientenmagazin der Kassenzahnärtzlichen Vereinigung 03/2013 | http://www.lueckenlos.info/

 

Parodontitis Zahnfleischentzuendung Zahnarzt Hannover
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Gesunde Zähne sind wichtig!

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Gesunde Zähne sind wichtig!

Die tägliche Mundhygiene schützt nicht nur Ihre Zähne und das Zahnfleisch. Durch gründliches Putzen und regelmäßige Zahnarztbesuche stärken Sie auch Ihre Allgemeingesundheit – und beugen chronischen Krankheiten vor.

Zwischen Mundgesundheit und Allgemeinbefinden besteht eine sehr viel engere Wechselwirkung, als die meisten von uns annehmen. Bakterielle Zahnbeläge attackieren nicht nur den Zahnschmelz, sondern auch das Zahnfleisch – es entzündet sich, ist geschwollen oder gerötet, blutet beim Putzen. Schnell kann sich die Entzündung ausbreiten: Das angegriffene Gewebe zieht sich zurück, zwischen Zähnen und Zahnfleisch bilden sich Taschen, die mit der Zeit immer größer werden. Tiefe Zahnfleischtaschen sind ideale Schlupfwinkel für Bakterien. Von der Zahnbürste unerreichbar, können sie sich dort weiter vermehren und nagen schließlich sogar am Knochen. Die betroffenen Zähne verlieren damit ihre Stütze und werden zu Wackelkandidaten.

Stress fürs Immunsystem

Aber nicht nur den Zähnen droht Gefahr: Chronische Entzündungen in der Mundhöhle beeinträchtigen unter Umständen auch die Allgemeingesundheit. Denn Krankheitskeime, die in Zahnfleischtaschen nisten, gelangen auch in die Blutbahn und können sich so im ganzen Körper ausbreiten. Studien zeigen, dass Parodontitisbakterien in der Lage sind, die Gefäßwände zu besiedeln und dort Entzündungen auszulösen, die der Arterienverkalkung Vorschub leisten – mit diesen Kalkablagerungen in den Adern wächst das Risiko eines Herzinfarkts. Bestimmten Erregern gelingt es außerdem, vom Zahnfleisch aus bis in die Gelenke vorzudringen. Dort verursachen sie immer wieder Entzündungsreaktionen, die schließlich zur Entwicklung einer rheumatischen Erkrankung führen können.

Sogar ein Zusammenhang zwischen Zahnfleischerkrankung und Zuckerkrankheit (Diabetes) wurde nachgewiesen. Und zwar in beiden Richtungen! Parodontitis setzt – wie jede chronische Infektion – das Immunsystem unter Dauerstress. Die dabei ausgeschütteten Immunbotenstoffe helfen, die Körperabwehr zu steuern, sie haben jedoch Nebenwirkungen: Sie hemmen die Insulin-Aktivität. Das körpereigene Hormon reguliert den Blutzuckerspiegel – lässt seine Wirkung nach, steigt das Diabetesrisiko. Besteht bereits eine Zuckerkrankheit, begünstigt die Parodontitis starke Schwankungen der Zuckerwerte und fördert so die Entwicklung von Diabetes- Folgeerkrankungen wie Nierenschäden, Nervenleiden und Herz-Kreislaufprobleme. Gesundes Zahnfleisch ist also gerade für Diabetiker sehr bedeutsam! Andersherum schwächt ein bestehender Diabetes die Abwehrkraft – auch des Zahnfleisches. Parodontitis heilt nicht von selbst. Nur der Zahnarzt ist in der Lage, mithilfe spezieller Instrumente die hartnäckigen Bakterienbeläge aus den Zahnfleischtaschen wieder zu entfernen. Die Aufgabe des Patienten besteht darin, mit speziellen Zahnpflegetechniken den Neuzugang von Bakterien in die Taschen zu verhindern. Parodontitisbehandlung ist also lebenslange Teamarbeit!

Putzen Sie mit System

Nur durch eine effektive häusliche Mundhygiene in Kombination mit einer regelmäßigen professionellen Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt verringern Sie das Parodontitisrisiko. Bakterielle Zahnbeläge lassen sich nur mechanisch entfernen: mit der Zahnbürste, zusätzlich mit Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen. Denn nur durch die ergänzende Zwischenraumpflege erhalten Zähne einen „Rundumschutz“.

Zweimal täglich jeweils mindestens zwei Minuten – so lautet die goldene Regel fürs Zähneputzen. Dabei kommt es aber nicht nur auf die Dauer an, sondern auch auf die richtige Technik. Besprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt, welche Putztechnik für Sie am besten geeignet ist. Auf alle Fälle wichtig: Putzen Sie mit System. Um jedes Mal wirklich sämtliche Zahnflächen zu erreichen, sollten Sie eine bestimmte Reihenfolge festlegen, die Sie immer einhalten. Unser Vorschlag: Säubern Sie schwierige Stellen wie zum Beispiel die Innenflächen am Anfang, wenn Sie den meisten Elan haben. Nehmen Sie sich dagegen die Kauflächen zum Schluss vor – hier genügt schlichtes Schrubben, während die Reinigung am Zahnfleischsaum anspruchsvoller ist. Dazu wird generell empfohlen, die Bürste in einem Winkel von etwa 45 Grad anzusetzen und leicht rüttelnd auf der Stelle zu bewegen, um die Beläge auch in den Ritzen und Taschen zu lösen und nicht über diese hinwegzuputzen, wie es bei größeren Schrubb- oder Kreisbewegungen regelmäßig passiert.

Täglich die Zwischenräume reinigen

Das komplette Gebiss mit einer Handzahnbürste gründlich zu reinigen, ist also nicht ganz einfach. Leichter zu handhaben sind elektrische Zahnbürsten: Die Wissenschaftler sind sich heute weitgehend einig, dass die meisten Elektrobürsten mehr Plaque entfernen als herkömmliche Handzahnbürsten. Allerdings gibt es offensichtlich große Qualitätsunterschiede, wie ein aktueller Vergleich der Stiftung Warentest ergab – in punkto Qualität der Zahnreinigung erhielten nur drei Modelle die Bestnote „sehr gut“ (Zeitschrift „test“, April 2013; www.test.de/elek- trische-zahnbuersten).

Auch wenn Sie elektrisch putzen gilt: Die Zahnzwischenräume sind selbst mit der besten Bürste nicht komplett zu säubern. Doch gerade hier nehmen die meisten Zahnfleischentzündungen ihren Anfang. Die zusätzliche tägliche Anwendung von Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen trägt deshalb entscheidend dazu bei, der Parodontitis vorzubeugen. Allerdings ist die richtige Handhabung von Zahnseide nicht ganz einfach. Damit ihre Anwendung den gewünschten Nutzen bringt, sollten Sie sich den korrekten Gebrauch in Ihrer Zahnarztpraxis zeigen lassen. Viele Menschen kommen mit Interdentalbürsten besser zurecht als mit Zahnseide. Inzwischen sind sehr grazile Exemplare erhältlich, die auch schon im frühen Erwachsenenalter in die Lücken passen. Doch Vorsicht: Falls das Bürstchen sich nur mit stärkerem Druck in den Zwischenraum zwängen lässt, könnte das Zahnfleisch verletzt werden.

Parodontitis ist neben Karies die am weitesten verbreitete Krankheit im Mundraum. Nach Schätzung der Experten leidet rund die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland unter einer min- destens mittelschweren Parodontitis. Die meisten Betroffenen wissen jedoch nichts von der chronischen Entzündung ihres Zahnbetts, da die Symptome unauffällig sind.
Sprechen Sie bei nächster Gelegenheit Ihren Zahnarzt auf dieses Thema an – er kann die Erkrankung schon früh mit speziellen Methoden diagnostizieren. Je eher eine Parodontitis erkannt wird, desto einfacher ist die Behandlung und umso größer sind die Chancen, Folgeprobleme zu vermeiden und die derart erkrankten Zähne lange zu erhalten.

Implantate: perfekter Zahnersatz

Implantate können fehlende Zähne nahezu vollwertig ersetzen. Die künstlichen Zahnwurzeln werden fest in den Kieferknochen eingefügt. Sie bestehen aus hochreinen Titanlegierungen oder Keramik – Materialien, die im Allgemeinen vom menschlichen Körper gut vertragen werden. Das Implantat sitzt unter dem Zahnfleisch und ist später nicht sichtbar. Nach der Einheilung wird ein Sockel eingeschraubt, der den eigentlichen Zahnersatz trägt: entweder eine Krone, Brücke oder daran abnehmbar fixierte Prothese. Zähne auf Implantaten steigern das Selbstvertrauen durch ein sicheres Bissgefühl. Aber auch gegenüber einer herkömmlichen Brücke bieten Implantate einen großen Vorteil: Die Zähne neben der Lücke müssen nicht beschliffen werden, um als Brückenpfeiler zu dienen – das bedeutet den Erhalt gesunder Zahnsubstanz.

Quelle: LÜCKENLOS Jul | Aug | Sep 2013 http://www.lueckenlos.info/

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Parodontitis Zahnfleischentzuendung Zahnarzt Hannover
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Volkskrankheit Parodontitis

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Her mit der Pasta!

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Besser putzen mit Zahnpasta – für strahlend gesunde Zähne.

Für strahlend gesunde Zähne: Die Zahncreme sorgt nicht nur für Geschmack und Frischegefühl bei der Mundhygiene. Sie trägt auch wesentlich zum Reinigungserfolg bei – und schützt mit Fluorid vor Karies.

Putzhilfe aus der Tube: Ohne Zahncreme macht die Mundpflege nicht nur keinen Spaß, sondern auch wenig Sinn. Denn das Bürsten allein würde längst nicht ausreichen, um die bakteriellen Beläge zu entfernen, die sich im Laufe des Tages unvermeidlich auf jeder Zahnoberfläche bilden. Die Zahnpasta verbessert den Reinigungseffekt der Zahnbürste enorm – entscheidend sind dabei vor allem drei Dinge:

 

  1. Fluorid schützt den Zahnschmelz!
  2. So genannte Putzkörper, diese schmirgelnden Teilchen bestehen in der Regel aus Mineralien wie Kieselsäure, Kalziumkarbonat oder Phosphaten.
  3. Oberflächenaktive Stoffe (Tenside) sorgen dafür, dass die Zahncreme schäumt.

 

Die Zahnfäulnis, medizinisch Karies genannt, befindet sich in Deutschland seit vielen Jahren auf dem Rückzug. Das gilt vor allem für Kinder: Heute haben mehr als die Hälfte aller Schulanfänger kariesfreie Milchzähne. Kariesbakterien gefährden die Zahngesundheit, weil ihr Stoffwechsel aggressive Säuren produziert, die Mineralien aus dem Zahnschmelz herauslösen. Schreitet dieser Prozess ungehindert fort, entsteht schließlich ein Loch.

 

Fluorid gegen Zahnfäule

 

Gründliches Putzen mit fluoridhaltiger Zahncreme stoppt die Karies-Attacke. Mit Bürste und Pasta werden bakterielle Beläge mechanisch entfernt, und Fluorid härtet den Zahnschmelz, indem es herausgelöste Mineralien ersetzt. Es ist heute wissenschaftlich belegt, dass Fluoride am besten vor Karies schützen,wenn sie von außen auf die Zahnoberfläche einwirken. Die Verwendung einer fluoridhaltigen Zahnpasta ist deshalb unbedingt zu empfehlen – putzen Sie zweimal täglich jeweils mindestens zwei Minuten. Bei Kindern sollte ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns zunächst mit einer speziellen Kinderzahncreme mit niedrigem Fluoridgehalt geputzt werden. Erst wenn das Kind in die Schule kommt, darf eine Junior- oder Erwachsenenpasta mit höherem Fluoridgehalt benutzt werden. Eine Ausnahme gilt allerdings, falls der Kinderarzt Fluoridtabletten verordnet hat: Solange das Kind fuoridhaltige Mittel einnimmt, sollte es zur Mundhygiene eine Zahncreme ohne Fluorid verwenden.

 

Putzkörperchen gegen Plaque und Verfärbungen

 

Für die Reinigungswirkung einer Zahncreme sorgen winzig kleine Putzkörperchen. Sie unterstützen die Zahnbürste beim Entfernen der bakteriellen Beläge. Die Kunst besteht darin, Putzkörper einzusetzen, die wirksam zum Abschmirgeln der Plaque beitragen und Verfärbungen beseitigen, dabei aber den Zahnschmelz nicht angreifen. Sie können bei allen handelsüblichen Zahncremes sicher sein, dass sie dem gesunden Zahnschmelz nichts anhaben können.

Ein Maß für die Schmirgel-Wirkung der Zahnpasta ist der so genannte RDA-Wert. Er hängt vor allem von der Härte, Größe und Oberflächenstruktur der Putzkörperchen ab. Die Aussagekraft des RDA-Werts ist in der Fachwelt umstritten, da er am vergleichsweise weichen Zahnbein (Dentin) gemessen wird und nicht am harten Zahnschmelz. Das Dentin, sozusagen der Kern des Zahns, ist jedoch in der Regel vom schützenden Schmelz umgeben – eine Ausnahme bilden allerdings zum Beispiel freiliegende Zahnhälse. Nach Ansicht der Bundeszahnärztekammer sind für den alltäglichen Gebrauch Zahnpasten mit einem RDA-Wert zwischen 30 und 70 zu empfehlen. Spezialcremes gegen Verfärbungen (Zahnweißcremes) enthalten in der Regel einen höheren Anteil an Schleifmitteln. Produkte mit einem RDA-Wert über 80 sollten nicht täglich zur Mundhygiene angewendet werden, empfiehlt die Bundeszahnärztekammer.

Die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen deuten darauf hin, dass Zahnschäden generell weniger auf zu stark schmirgelnde Zahnpasten zurückzuführen sind, sondern vielmehr auf falsche Putztechnik: Wer regelmäßig mit zuviel Kraft und einer harten Bürste „schrubbt“, schädigt damit auf Dauer den Schmelz und unter Umständen auch das Zahnfleisch – es weicht vor dem Über-Druck zurück und legt den Zahnhals frei.

 

Schaum erfrischt nicht nur

 

Die meisten Verbraucher empfinden es als angenehm und erfrischend, wenn die Zahnpasta schäumt. Die Schaumbildner oder auch Netzmittel leisten aber noch mehr: Sie unterstützen die gleichmäßige Verteilung der Zahncreme und damit auch den Putzeffekt. Speisereste werden von den kleinen Bläschen „eingefangen“, die Zahnbürste kann sie dadurch besser entfernen. Die Netzmittel binden außerdem abgelöste bakterielle Beläge, nach Abschluss des Putzvorgangs lassen sie sich
deshalb leicht ausspülen. Darüber hinaus ermöglicht der Schaum eine bessere Benetzung der Zahnoberflächen mit den Wirkstoffen in der Zahncreme.

 

Der Zahnarzt gibt gerne Tipps

 

Auf dem deutschen Markt sind rund 300 verschiedene Zahnpasten erhältlich – eine verwirrende Vielfalt. Zahlreiche Produkte enthalten besondere Zusätze oder Inhaltsstoffe, die zum Beispiel das Zahnfleisch kräftigen, die Bildung von Zahnstein reduzieren, gegen Mundgeruch wirken oder speziell für „reifere“ Zähne geeignet sein sollen. Dann gibt es Cremes für sensible, schmerzempfindliche Zähne, und wieder andere enthalten antibakteriell wirkende Substanzen, um Zahnfleischentzündungen vorzubeugen.
Fragen Sie vor der Anwendung einer Zahncreme mit besonderen Eigenschaften am besten Ihren Zahnarzt. Er kann beurteilen, ob das Produkt in Ihrem ganz persönlichen Fall gut geeignet ist – und Ihnen außerdem weitere wertvolle Tipps zur richtigen Zahnpflege geben.

 

Quelle: LÜCKENLOS Jul | Aug | Sep 2011 http://www.lueckenlos.info/

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Der sanfte Weg zu gesunden Zähnen

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Prophylaxe

Der sanfte Weg zu gesunden Zähnen

Buch von Dr. Steffen G. Tschackert: Prophylaxe. Der sanfte Weg zu gesunden Zähnen. Verlag: Dentales Schulungszentrum, (4. Auflage) 2013. ISBN: 3-00-003319-X 14,95 Euro

wendet sich an den neugierigen Laien und weckt bei ihm auf unaufdringliche Art Interesse, mehr über die Möglichkeiten moderner zahnmedizinischer Prävention zu erfahren. Der Titel verspricht, dass es heute möglich ist, auf angenehme Weise seine Zähne gesund zu halten. Wer möchte da nicht mehr über das „Wie“ erfahren?

Ein kurzes, klug formuliertes Vorwort vom weltweit anerkannten schwedischen Prophylaxepionier Prof. Dr. Per Axelsson schafft bereits das Vertrauen des Lesers, das dieser braucht, um weiterzulesen. In 14 leicht verständlichen kleinen Kapiteln – von „Was ist Individualprophylaxe?“ bis „Das Recall-System – Management für Ihre Zahngesundheit“ – informiert der Autor dann einfühlsam auf eine pädagogisch-didaktische Weise über das große Spektrum der Vorsorgemöglichkeiten. Durch die nachvollziehbare Beschreibung der einzelnen Prophylaxemodule wird der Leser gleichermaßen informiert und motiviert.

Information und Motivation sind Voraussetzung, damit theoretisches Wissen in praktisches Handeln umgesetzt werden kann.

Dr. Steffen G. Tschackert

Ein so vorinformierter Patient kann den Instruktionen und Empfehlungen des Prophylaxeteams verständnisvoll folgen. Das Basiswissen liefert dieses Buch in ansprechender Weise.

Das Layout ist ausgesprochen gut gelungen und die Bebilderungen unterstützen den Text zielgenau. Das querformatige Buch sollte als Wartezimmerlektüre in möglichst vielen Zahnarztpraxen zu finden sein und als Motivationshilfe interessierten Patienten ausgeliehen oder geschenkt werden.

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Erkältungen vorbeugen: Saubere Zähne, starke Abwehr!

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Gute Mundhygiene beugt Krankheiten vor

Erkältungen vorbeugen – saubere Zähne für eine starke Abwehr !

Zahnfleischentzündungen erhöhen das Risiko für grippale Infekte und Bronchitis. Mikrobiologen der Universität Zürich entdeckten kürzlich ein neues Bakterium. Streptococcus tigurinus verursacht Hirnhautentzündungen.

Der Erreger kommt vermutlich bei vielen Menschen im Mundraum vor, zahngesunden Personen kann er aber nichts anhaben. Bei Menschen, die an Parodontitis erkrankt sind, können die Streptokokken jedoch durch das geschädigte und blutende Zahnfleisch in den Körper eindringen und über den Kreislauf bis ins Gehirn gelangen. Sorgfältige Mundhygiene beugt vor: Wer die Zahnzwischenräume täglich mit Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen putzt und regelmäßig den Zahnarzt aufsucht, kann Zahnfleischentzündungen vermeiden.

Darüber hilft auch die regelmäßige Professionelle Zahnreinigung / PZR in unserer Praxis die Zähne gesund zu erhalten.

Quelle: Lückenlos – Patientenmagazin der Kassenzahnärtzlichen Vereinigung 03/2012 | http://www.lueckenlos.info/

Parodontitis Zahnfleischentzuendung Zahnarzt Hannover
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Die Impfung passiert unkompliziert, ein kleiner Pieks und schon ist es vorbei. Trotzdem fragt sich so mancher Impfling ob denn Sport jetzt auch noch möglich ist.

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