Homöopathie in der Zahnheilkunde

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Homöopathie – eine alternative Theraphiemethode in der Zahnheilkunde

 

Die Homöopathie ist eine Behandlungsmethode, die Alternativmedizin zurate zieht. Sie wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Samuel Hahnemann entwickelt und beruht auf dem Prinzip „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ – „similia similibus curentur“.

Für Patienten beim Zahnarzt heißt dies, dass die herkömmlichen Medikamente entweder gar nicht oder nur zur weiteren Unterstützung der Heilung eingesetzt werden. Ansonsten werden homöopathische Medikamente verwendet, die pflanzlichen und tierischen, mittlerweile sogar menschlichen Ursprungs sind. Dabei muss sich bei der Mischung der Medizin an ganz bestimmte Richtlinien gehalten werden. Der Vorteil der Homöopathie ist eine bessere Verträglichkeit der Medikamente sowie geringere Nebenwirkungen.

Beim Zahnarzt wird Homöopathie vor allem eingesetzt, um Schmerzen zu behandeln. Die Art der Schmerzen ist dabei zweitrangig. Auch können homöopathische Mittel bei Zahnfleischentzündungen, Parodontitis und auch bei Wundheilungsstörungen verabreicht werden. Der Einsatzbereich dieser Mittel ist nahezu unbegrenzt. Auch wenn diese Behandlungsmethode von vielen in Frage gestellt wird, bleibt es jedem Patienten selbst überlassen, diese Mittel einzusetzen. Jedoch darf bei schwerwiegenden Erkrankungen die Homöopathie nur zur Unterstützung angewendet werden. Eine Anwendung bei Kindern und bei Schwangeren ist nur in Absprache mit dem Zahnarzt sinnvoll.

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Gesundes Essen, gute Zähne – Kauen Sie sich gesund!

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Eine vollwertige Ernährung schützt vor Gefäßverkalkung, Diabetes, Fettleber, Knochen- schwund – und auch vor Zahnerkrankungen.

Männer essen viel Fleisch, Frauen dagegen lieber Salat – laut gängigem Vorurteil hängen die Vorlieben beim Essen auch vom Geschlecht ab. Tatsächlich aber ernähren sich weder Frauen noch Männer in Deutschland wirklich gesund – das zeigte die umfassende Nationale Verzehrsstudie von 2008. Sie ergab: Zwar essen Männer wirklich mehr Fleisch, und sie trinken öfter Alkohol. Aber das war’s auch schon mit den großen Unterschieden – beide Geschlechter naschen annähernd gleich viel, und beide verzehren viel zu wenig Gemüse: Bei Brokkoli, Blumenkohl & Co. ist es im Durchschnitt gerade mal die Hälfte der empfohlenen Menge.


Viel Vollkorn, wenig Wurst


Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung lauten die Grundregeln einer idealen Kost:

  • -Reichlich Vollkornprodukte und Kartoffeln essen;
  • -jeden Tag insgesamt fünf Portionen Gemüse und Obst;
  • -täglich Milch und Milchprodukte;
  • -ein bis zwei Mal pro Woche Fisch;
  • -Fleisch- und Wurstverzehr reduzieren (zusammen max. 100 Gramm am Tag);
  • -Fett und Zucker nur maßvoll konsumieren, pflanzliche Öle bevorzugen.

Wer diesen Vorgaben folgt, tut bereits eine Menge fürs körperliche Wohl. Gesundes Essen schützt Herz und Kreislauf, beugt Übergewicht und Diabetes vor, liefert alle nötigen Vitalstoffe. Auch Zähne und Zahnfleisch profitieren: Denn vollwertige Speisen erfordern in der Regel kräftiges Kauen – dabei wird das Zahnfleisch massiert, seine Durchblutung gefördert. Gleichzeitig regen das Knabbern von Möhren, der Biss ins Vollkornbrot oder der Verzehr von Müsli die Speichelbildung an. Und Speichel sorgt für eine natürliche Selbstreinigung der Zähne. Weniger gesunde Nahrungsmittel sind dagegen oft zu weich: Weißmehlbrötchen mit Marmelade, Spaghetti mit Tomatensauce oder Hamburger mit Hackfleisch lassen sich schon nach ein paar Kaubewegungen mühelos verdrücken.
Intensives Kauen festigt außerdem den Zahnschmelz. Darüber hinaus entfalten faserreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse eine gewisse Reinigungswirkung an der Zahnoberfläche – bakterielle Beläge können sich nicht so gut anlagern wie bei weichen Speisen, von denen viele zudem noch klebrig sind (wie zum Beispiel Honig, Konfitüre, Fruchtjogurt, Kuchen, Kekse, Trocken- obst oder Kartoffelchips).


Naschen ist erlaubt


Zahnfeind Nummer Eins ist und bleibt der Zucker. Er schädigt allerdings den Zahnschmelz nicht direkt: Zur Entwicklung von Karies führt ausschließlich die Kombination „Zucker plus Zahnbelag plus Zeit“. Die Bakterien im Mund wandeln Zucker in Säuren um, die Mineralien aus dem Zahnschmelz herauslösen. Geschieht dies über längere Zeit, entstehen Löcher in der ursprünglich glatten Schmelzoberfläche – die Karies beginnt. Zahnfreundliche Ernährung bedeutet aber nicht, komplett auf Zucker verzichten zu müssen. Entscheidend ist weniger die Gesamtmenge des verzehrten Zuckers, sondern vielmehr, wie oft genascht wird. Wer über den Tag verteilt zwischen- durch immer wieder Süßigkeiten isst, versorgt die Plaquebakterien kontinuierlich mit Nachschub – sie produzieren ständig Säuren. Die Kariesgefahr lässt sich stark reduzieren, wenn der Genuss von Schokolade, Keksen oder Kuchen ausschließlich nach den Hauptmahlzeiten erfolgt und anschließend die Zähne geputzt werden. Falls keine Zahnbürste zur Hand ist, hilft das Kauen eines zuckerfreien Zahnpflegekaugummis zumindest, die Spülwirkung des Speichels zu erhöhen. Aggressive Säuren stammen nicht nur von Bakterien. So enthalten viele Erfrischungs- und Sportgetränke Zusätze wie Zitronen- und Ascorbinsäure, die den Zahnschmelz aufweichen. Wenn Säuren die Zähne attackieren, sprechen Zahnärzte von Erosion. Sie ist häufig die Ursache für schmerzempfindliche Zähne: Weil Zahnschmelz weggeätzt wurde, liegt das weichere Dentin frei. Typisches Symptom ist ein plötzlicher, scharfer Schmerz beim Verzehr heißer oder kalter Speisen und Getränke.

Um Zahnerosion zu vermeiden, genügt oft schon eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Besonders wichtig: Softdrinks, Fruchtsäfte und Sportgetränke nur in Maßen genießen. Danach sollte mindestens eine halbe Stunde vergehen, bevor die Zähne geputzt werden, um den angegriffenen Zahnschmelz nicht zusätzlich zu strapazieren.


Achten Sie auf versteckten Zucker!

Süßigkeiten sind nicht gut für die Zähne, das ist klar. Wer seinen Zuckerkonsum reduzieren möchte, hat es jedoch nicht leicht – denn nicht nur Schokolade, Bonbons und Gummibärchen enthalten reichlich Zucker, sondern auch etliche industriell verarbeitete Lebensmittel. Darunter sind nicht wenige, bei denen dies eigentlich gar nicht zu erwarten ist:

  • Müsli-Mischungen (Cornflakes enthalten oft mehr als 20 Prozent Zucker, Frühstücksflocken für Kinder sogar bis zu 40 Prozent – mehr als Kuchen und Kekse);
  • Müsli-Riegel (bis zu 40 Prozent Zucker);
  • Fruchtjogurt (bis zu 15 Prozent Zucker);
  • Eistee (bis zu 10 Prozent Zucker);
  • Buttermilch mit Frucht(-aroma) – teilweise über 10 Prozent Zucker; • Konserven (z. B. Rotkohl: etwa 10 Prozent Zucker);
  • Ketchup, Barbecue-Saucen, Senf (bis zu 30 Prozent Zucker);
  • Biermixgetränke (teilweise über 5 Prozent Zucker). Kariesfördernd können darüber hinaus auch stärkehaltige Produkte wie Kartoffelchips, Kräcker und Salzstangen wirken, da sie relativ lange an
  • den Zähnen haften bleiben. In dieser Zeit können Speichel und Bakterien die Stärke in Zucker verwandeln.
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