Zähneknirschen (Bruxismus)

Spezialist für Wurzelspitzenbehandlung Endodontie Zahnarzt Hannover
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Zähneknirschen (Bruxismus)

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Meist im Schlaf , knirschen Betroffene  unwillkürlich, aber mit großem Druck die Zähne zusammen. Das  Zähneknirschen, medizinisch auch Bruxismus  genannt, kann zu fatalen Zahnschäden führen. . So wird mit der Zeit der Zahnschmelz abgenutzt. Die Folgen sind schwere Zahnschäden bis hin zum Zahnverlust. Hinzu kommen oft schmerzhafte Verspannungen der Kiefermuskulatur, die zu Kopf-, Nacken- oder Gesichtsschmerzen führen können.

Die häufigste Ursache fürs Zähneknirschen (Bruxismus) ist Stress.

Häufige Ursache von Zähneknirschen und Zähnepressen sind Stress, Nervosität, Ängste und psychische Erkrankungen. Jeder Zweite knirscht und presst stressbedingt zeitweise in seinem Leben. „Zähneknirschen ist häufig ein Ventil. Im Alltag haben wir mit Stress oder Ärger zu kämpfen und in der Nacht entlädt sich dieser. Fürs Zähneknirschen können aber auch Auslöser verantwortlich sein, die direkt im Mund zu finden sind, wie:

Die Folgen von Bruxismus

Nicht selten verharmlosen Menschen das nächtliche Zähneknirschen. Zu Unrecht. Denn Bruxismus kann schwere Folgen für die Zahngesundheit und den gesamten Körper haben. Durch das Knirschen und Pressen wird der Zahnhalteappparat sowie die Kaumuskulatur und das Kiefergelenk in Mitleidenschaft gezogen, sodass sich unter Umständen schwere Entzündungen bilden, die auch den Erhalt der Zähne in Frage stellen.

Die wahren Folgen von Bruxismus machen sich allerdings erst nach längerer Zeit bemerkbar. Da Betroffene von Bruxismus nicht spontan mit dem Knirschen aufhören können, schreiten sämtliche bereits bestehende Schäden weiter voran. Das Tückische dabei ist, dass viele dieser Krankheitsbilder schleichend ohne große Symptome verlaufen, sodass es schwer fällt diese frühzeitig ohne ärztliche Kontrolle zu erkennen. Häufig treten Betroffene erst mit starken Beschwerden an einen Arzt heran. Und dann sind oft schon umfassendere Eingriffe nötig, um die Zahngesundheit wiederherzustellen.

In Folge von Bruxismus kann in der Mundhöhle ein Rückgang des Zahnfleisches seinen Anfang finden. Eine daraus resultierende Zahnfleischentzündung (Gingivitis) belastet dann den Organismus zusätzlich. Unbehandelt entwickelt sich diese zu einer Parodontitis, die Lockerungen der Zähne, Zahnverlust oder gar Kieferknochenabbau begünstigt.

Auch sind Riefen oder Zahnsprünge (Risse in der Zahnhartsubstanz) zu beobachten, die auf das übermäßige Reiben und Pressen der Zähne zurückzuführen sind und eine Erkrankung im Inneren des Zahns vermuten lassen. Insbesondere stark abgeriebene oder abgeschliffene Zähne sind eine Folge von Bruxismus. Der Fachmann spricht von Abrasion (lat. Abnutzung) und bezeichnet damit den Verlust der Zahnhartsubstanz in Folge von Reibung.

Ein solches Abrasionsgebiss weist dann schwere Schädigungen der Zähne auf, bei denen nicht selten der komplette Zahnschmelz abradiert ist und an einigen Stellen das Dentin (Zahnbein) freiliegt. Abradierte Zähne sind durch den Verlust von Fissuren und Höckern, Schneidekanten und Schlifffacetten und der damit verbundenen Bisssenkung gekennzeichnet. 

Welche Behandlungsmethoden gibt es bei Bruxismus?

Um die Zähne vor weiteren Schäden zu schützen, bekommen Betroffene in den meisten Fällen eine sogenannte Aufbissschiene. Dafür macht die Zahnärztin Hannover oder der Zahnarzt Hannover zunächst einen Abdruck des Ober- oder Unterkiefers, auf dessen Grundlage die Schiene hergestellt wird. Die Schiene, die in der Regel aus Kunststoff besteht, verhindert, dass die Kauflächen weiter aufeinanderreiben. Außerdem kann sie dabei helfen, den Kiefer zu entlasten.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt in der Regel die Kosten für eine Schiene pro Jahr. Allerdings kann es gerade am Anfang der Behandlung passieren, dass die Schiene sehr schnell abgenutzt ist und Patientinnen und Patienten schon nach ein paar Monaten einen Ersatz brauchen. Meist kommt die Krankenkasse auch für diese Kosten auf. Für höherwertige Schienen, die zum Beispiel nur an den Frontzähnen getragen werden, müssen Betroffene selbst zahlen.

Neben der Schienentherapie hat sich die Behandlung mit Botulinumtoxin als sehr effektive Methode gegen das nächtliche Zähneknirschen bewährt. Dr. med Sören Könneker, Arzt  für Ästhetische Medizin und Spezialist für die präzise Injektion von Hyaluron und Botulinumtoxin, behandelt Bruxismus-Patienten erfolgreich in unserer Zahnarztpraxis Hannover.

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